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Der Kölner Wochenspiegel berichtet

Vier Tage lang Kirmes

"Junkersdorfer Dorfgemeinschaft" besteht bereits seit 50 Jahren

 

Junkersdorf (cd). Vom Tag der Eröffnung an lachte die Sonne über dem Festplatz der Junkers­dorfer Kirmes am Salzburger Weg. Und so war vier Tage lang das ganze Veedel auf den ­Bei­nen, um sich auf der Kirmes zu amüsieren und sich Crépes, ­Currywurst und Reibekuchen schmecken zu lassen sowie ein kühles Kölsch zu genießen.

Für die kleineren Besucher waren die zahlreichen Karussells und Fahrgeschäfte die größte Attrak­tion. Erstmals hatte die Junkers­dorfer Kirmes auch wieder ­eine "höhenluftige" Bahn zu bieten: die "Wilde Maus".
Eingeleitet wurde das Fest aber mit der traditionellen Abholung des "Kirmesmannes", diesmal vor dem Junkersdorfer Hof. ­Inhaberin Doris Weber hatte die Schirmherrschaft über die Kirmes übernommen. Ausnahmsweise galt es dieses Mal nicht nur einen "Kirmesmann" abzuholen, sondern gleich ein "Kirmespaar": Das Ehepaar Elvira und Norbert Dichant hatte das Amt übernommen. Mario ­Daniels, der ­erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und der Maigesellschaft Junkersdorf, konnte diesen ungewöhnlichen Schritt erklären: "Beide konnten in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiern, genauso wie die Dorfgemeinschaft, die 1961 von Bernd Fenger gegründet wurde. Das passte einfach zusammen, und da haben die beiden gesagt: Dann machen wir es auch zusammen."
Das Kirmes­paar bedankte sich bei den Junkersdorfern und würdigte die Rolle der Vereine für die Dorfgemeinschaft. Auch Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker war bei der Abholung anwesend und betonte die Bedeutung von Traditionen für den Zusammenhalt einer Gemeinschaft.
Nach dem Platzkonzert der Showband Weiß-Blau am Stern 1982 Brühl e.V. führte das Kirmes­paar in ­einer Kutsche dann den Umzug zum Festplatz an. Dort angekommen, wurde die Kirmes offiziell von Schirmherrin Doris Weber eröffnet. Sie freute sich ganz besonders über das Amt, denn vor 20 Jahren hatte sie schon einmal die Schirmherrschaft der Kirmes übernommen.
"Seit damals hat sich Junkersdorf deutlich verändert", ­stellte sie fest, " eins aber ist klar: Dass ich mit allen Junkersdorfern, den alten und den neuen, gemeinsam hier alt werden möchte.

 






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